Virtuelle Server und Cloud sind zwei Schlagworte, die in der Aktualität immer stärkeres Gewicht gewinnen. Dabei punkten diese neuen Lösungsansätze mit einigen Vorteilen, die reguläre Vorort-Server nicht immer leisten können.

Virtuelle Serverlösungen auf dem Vormarsch

Mit der Digitalisierungswelle steigen immer mehr Unternehmen auf Dienste in der Cloud um. Vorteile wie hohe Flexibilität und eine sehr leichte Skalierbarkeit kommen bei Unternehmen besonders gut an. Startups passen ihre virtuelle Server Lösungen an die wachsende Unternehmensgröße mit wenigen Klicks an. Etablierte Firmen können Prozesse optimieren und verstärkt flexible Arbeitsmodelle wie das Homeoffice anbieten, um die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern.
Damit immer mehr Firmen auf die Cloud-Dienste umsteigen, bedarf es folgender Vorteile, die von den Anbietern rigoros umgesetzt werden: Flexibilität, Skalierbarkeit und digitale Souveränität. Heute nutzen etwa sechs von zehn Unternehmen Formen von virtuellen Servern.

Flexibilität  

Der Vorteil der virtuellen Server ist die Tatsache, dass sie nicht an eine bestimmte Hardware gebunden sind. Damit werden die Anforderungen sehr flexibel. Die Server-Angebote sind nach nur wenigen Minuten operationsfähig. Ein weiterer Pluspunkt ist die Ortsunabhängigkeit. Die Anbieter vergeben Zugangsdaten und -profile, mit denen sich die Mitarbeiter direkt auf dem Cloud-Server einloggen können. Das ist vor allem für Unternehmen interessant, die remote Mitarbeiter in den Reihen haben, die komplett oder teilweise von zu Hause aus arbeiten.

Der Bedarf an Speicherplatz ist flexibel anpassbar. Meist reichen nur wenige Klicks aus, um ein Paket zu erweitern, wenn mehr Speicherplatz oder RAM benötigt wird. Unternehmen können auf diese Weise optimal auf Stoßzeiten reagieren. Der Paketumfang kann schnell vergrößert oder verringert werden.

Skalierbarkeit

Firmen schätzen die Tatsache, dass bei einer Expandierung der eigenen Firmenstrukturen die virtuellen Server einfach mitwachsen. Das geschieht auf verschiedenen Ebenen. So ermöglichen die Anbieter die sogenannte vertikale Skalierung, was sich auf die Leistungsfähigkeit (RAM) bezieht. Es ist aber auch die horizontale Skalierung möglich. Hierbei handelt es sich um zusätzlichen Serverplatz, wenn das Volumen zunimmt. Moderne Anwendungen ermöglichen es auch, bei Spitzenzeiten Zusatzleistung zu liefern, die danach wieder auf die normale Anforderung zurückgeht.

Mit modernen Preismodellen wie Pay-as-you-go ist die Kostenkontrolle für Unternehmen besonders einfach. Es werden in diesen Fällen nur die Leistungen berechnet, die auch genutzt werden. Eine Überzahlung wird umgangen.

Digitale Souveränität

Je nachdem welcher Anbieter gewählt wird, behalten die Unternehmen ihre Datenhoheit. Die Anbieter geben oft die Möglichkeit, die Serverstandorte zu wählen. Abhängig von der Position der Server kann es zu Unterschieden im Datenschutz kommen. Standorte innerhalb der EU müssen sich an die EU-Richtlinien für Datenschutz halten, die weltweit zu den sichersten zählen.

.Souveränität garantieren die Dienstleister außerdem mit der Tatsache, dass Kunden heute zwischen Multi-Clouds und Hybrid-Clouds wählen können. Je nach Anforderung lassen sich die Bausteine individuell zusammenstellen. Das bezieht sich auf verschiedene Anwendungen und Dienstleistungen, die miteinander kombiniert werden können.
Hinzu kommt, dass die Zugangs- und Sicherheitsprotokolle individuell eingestellt werden können. Unternehmen wählen selbst, wer Zugang zu den Daten erhält und mit welchen Zugangsprotokollen gearbeitet wird.

Fazit

Die Digitalisierung ist ein entscheidender Punkt, um in der heutigen Marktlandschaft erfolgreich zu sein. Viele Prozesse werden automatisiert und vereinfacht. Dabei achten Anbieter von virtuellen Serverlösungen auf hohe Flexibilität und Skalierbarkeit, um Kunden individuelle Angebote unterbreiten zu können, die sich dem jeweiligen Budget und dem Bedarf anpassen.

Quelle Bild: https://unsplash.com/es/fotos/un-largo-pasillo-con-puertas-de-vidrio-que-conducen-a-otra-habitacion-s0XabTAKvak