Tele-Care Startup entwickelt intelligentes Sensor-Pflaster

Eine pflegebedürftige Person stürzt, hat sich verirrt oder droht wundzuliegen: Das sind die Situationen, vor denen sich Pflegende fürchten. Um vorzubeugen, ist eine hohe physische Präsenz erforderlich, die für Pflegende wie Betroffene eine enorme psychische Belastung darstellt. Das Sensormodul moio.care soll hier bald für Entlastung sorgen. Das System wurde aus einer Idee der Diakonie Neuendettelsau in einem Forschungsprojekt des Spitzenclusters Medical Valley EMN entwickelt. Daraus entstanden ist das Fürther Start-up MOIO GmbH.

Das System schafft Freiheit für Gepflegte und Pflegende – mit einem flachen, flexiblen und weichen Sensormodul, das in einer elastischen Pflastertasche am Rücken befestigt wird. „Das TeleCare-System informiert Pflegende, falls konkreter Handlungsbedarf besteht, sodass Pflegebedürftige und Pflegende nicht permanent und unmittelbar räumlich aneinander gebunden sind“, erläutert MOIO-Geschäftsführer Jürgen Besser. Kontroll- und Routineaufgaben würden vereinfacht. Das entlaste die Pflegenden und führe zu höherem Schutz der Pflegebedürftigen.

Innerhalb der kommenden Jahre soll das System zur Marktreife gebracht und die Zulassung als Medizinprodukt beantragt werden, dazu wurde eine Crowdfunding-Kampagne auf aescuvest.de gestartet.

 

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