Jubiläum: Zum fünften Mal sucht Novartis die besten E-Health Projekte für den Digitalen Gesundheitspreis

Gründer:innen und Innovator:innen mit innovativen E-Health-Konzepten können sich ab sofort für den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten fünften Digitalen Gesundheitspreis bewerben. Mit dem Sonderpreis #TeilhabeDurchDigitalisierung werden am 24. März 2022 Lösungen ausgezeichnet, die Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmteres Leben ermöglichen. Der Fokus liegt in diesem Jahr außerdem auf den #TrendingTopics: Digitalen Pflegeanwendungen (DiPAs), digitale Medizintechnik und der Vernetzung klinischer Prozesse.

Bereits zum fünften Mal verleiht Novartis am 24. März 2022 den Digitalen Gesundheitspreis und zeichnet damit innovative digitale Lösungen aus, die das Potenzial haben, die Gesundheitsversorgung von morgen zu transformieren. Vordenker:innen aus der Gründerszene, der Tech- und E-Health-Industrie oder der universitären Forschung können ihre Projektideen ab sofort bis zum 30. November 2021 unter https://bewerber.gesundheitspreis-digital.de/ einreichen. Eine unabhängige, ehrenamtliche Jury mit hochkarätigen Experten aus der Gründerszene, Patientenorganisationen, Krankenkassen und Universitäten wählt aus allen Bewerbern sieben Projekte für die Shortlist aus. Anschließend ermitteln sie die Gewinner des ersten und zweiten Platzes sowie den Gewinner des Sonderpreises.

Auch das Publikum kann wieder während der Preisverleihung für seinen Favoriten abstimmen und entscheidet so, welches der Projekte auf den dritten Platz kommt und somit den Publikumspreis erhält.

Insgesamt ist der Digitale Gesundheitspreis mit 60.000 Euro dotiert. Davon gehen 25.000 Euro an den Erstplatzierten und 15.000 Euro an den Zweitplatzierten. Weitere 10.000 Euro gehen an das drittplatzierte Projekt, das direkt vom Publikum gewählt wird. Der Gewinner des Sonderpreises, der in diesem Jahr zum Thema #TeilhabeDurchDigitalisierung vergeben wird, erhält ebenfalls 10.000 Euro.

Mit dem diesjährigen Sonderpreis setzt der DGP einen Schwerpunkt auf das Thema selbstbestimmteres Leben für Menschen mit Behinderungen. E-Health-Lösungen können gerade für Menschen mit Behinderungen eine große Bereicherung sein. Doch oft sind diese digitalen und unterstützenden Technologien nicht barrierefrei. Für den Sonderpreis können sich Gründer:innen und Innovator:innen bewerben, deren Projekte Betroffenen dabei helfen, alltägliche Aufgaben selbständig zu bewältigen, Abhängigkeitsverhältnisse auflösen und eine bessere Teilhabe ermöglichen.

Drei Fokusthemen mit hoher Relevanz für die Digitalisierung des Gesundheitswesens

Mit den #TrendingTopics werden jedes Jahr Themen adressiert, die Krankenkassen, Patientinnen und Patienten, Politik und Pharmaunternehmen aktuell besonders beschäftigen. In diesem Jahr sind das:

#DiPA

Nach den Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) auf Rezept folgen ab 2022 die Digitalen Pflegeanwendungen (DiPA). Im Fokus stehen die organisatorische Entlastung und die Bewältigung pflegespezifischer Situationen sowie Lösungen, die dazu beitragen, den Gesundheitszustand von zu Pflegenden zu verbessern.

#Vernetzung

Die digitale Vernetzung klinischer Prozesse soll die Versorgungskette deutlich effizienter gestalten. Es gilt, durch digitale Lösungen neue Kommunikations- und Kooperationswege zwischen Fachpersonal, Betroffenen und Versorgungseinrichtungen zu ermöglichen.

#DigitaleMedizintechnik

Ob mobile medizintechnische Lösungen, Screening-Technologien zur Prävention, individuelle Therapien mittels Künstlicher Intelligenz oder Bewegungstherapien mit einem Roboter: sogenannte Blended Care-Ansätze können die Gesundheitsversorgung und damit die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

In diesem Jahr war mit StomAware  eine spannende medizintechnische digitale Lösung unter den Gewinnern, die gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen leistet. „StomAware kontrolliert den Füllstand des Beutels in Echtzeit, warnt Stoma-Träger:innen bei einem kritischen Füllstand und verringert so die Gefahr, dass der Stomabeutel abplatzt“, erklärt Jan-Hendrik Träger, Gründer und Geschäftsführer von StomAware. „Mit der Auszeichnung von StomAware beim Digitalen Gesundheitspreis hat ein medizinisches Problem Aufmerksamkeit bekommen, das für die Betroffenen im Alltag eine enorme Belastung bedeutet –ihren Mitmenschen aber oft unerkannt bleibt. Wir waren sehr stolz, dass das bei der Jury und dem Publikum so gut angekommen ist.“

Ein Netzwerk für die Medizin von morgen

Mit dem Digitalen Gesundheitspreis bringt Novartis unterschiedlichste Stakeholder der Branche zusammen: Unter den Kandidaten, in der ehrenamtlichen Jury und natürlich auch unter den anderen Gästen sind digitale Nachwuchstalente, Vertreter:innen der Tech-Community und der Gründerszene sowie Patientenvertreter:innen und Ärzt:innen, wissenschaftliche und ökonomische Expert:innen und Vertreter:innen von Krankenkassen, Politik und natürlich der pharmazeutischen Industrie.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem DGP Jahr für Jahr Projekte fördern, die einen echten Mehrwert für Patientinnen und Patienten schaffen können“, sagt Dr. med. Thomas Lang, Geschäftsführer Novartis Pharma Deutschland. „Im fünften Jahr ist der DGP mehr als ‚eine Preisverleihung. Es ist auch eine nachhaltige Plattform für den Austausch verschiedener Akteure des Gesundheitswesens. Unser starkes Alumni-Netzwerk unterstützen wir mit Webinaren und Workshops, in denen Expert:innen konkrete praktische Tipps für die Entwicklung digitaler Produkte geben.“

Bewerbung für den Digitalen Gesundheitspreis 2022

Die Bewerbungsphase für den fünften Digitalen Gesundheitspreis läuft bis zum 30.11.2021. Die Verleihung findet am 24. März 2022 statt. Weitere Informationen zum Digitalen Gesundheitspreis und zur Bewerbung finden Sie unter: Virtual Story Room.

Bild: Ingmar Fröhlich (Technische Leitung), Jan-Hendrik Träger (Marketing) und Patrick Roth (Wirtschaftliche Leitung) © StomAware

Quelle: Novartis

 

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