Digitaler Gesundheitspreis fördert Gründer, die Medizin neu denken

Novartis verleiht am 18. März 2021 mit seiner Tochtergesellschaft Sandoz/Hexal den Digitalen Gesundheitspreis und fördert Startups und innovative Konzepte im Bereich Health, die das Potenzial haben, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern. Startups und Innovatoren können sich ab sofort bewerben.

Seit das Nürnberger Pharmaunternehmen das letzte Mal zur Bewerbung für den Digitalen Gesundheitspreis aufgerufen hat, ist eine Menge geschehen: Ende letzten Jahres ist das Digitale-Versorgung-Gesetz in Kraft getreten, vor wenigen Wochen haben die Bundesministerien BMBF, BMG und BMWi[1] die Roadmap zur neuen Initiative „Daten für Gesundheit“[2] vorgestellt, die Strukturen für digitale Vernetzung sowie die Verfügbarkeit und Qualität gesundheitsrelevanter Daten voranbringen soll. Tatsächlich besteht hier noch großer Bedarf: Laut einer repräsentativen Bitkom-Studie sprechen sich 93 Prozent der Deutschen für den Ausbau der digitalen Gesundheitsversorgung aus. Mehr als jeder Zweite ist der Ansicht, dass sich Krisen wie die COVID-19-Pandemie mithilfe digitaler Technologien in Zukunft besser bewältigen lassen.[3]

Genau diese innovativen Lösungen will Novartis mit dem Gesundheitspreis vorantreiben.

„Wir sind überzeugt, dass in Data Science, digitalen Technologien und künstlicher Intelligenz noch viel Potenzial für Innovationen steckt, die dazu beitragen können, Menschenleben zu verlängern und den Alltag von Patienten zu erleichtern“, sagt Dr. med. Thomas Lang, Geschäftsführer Novartis Pharma Deutschland. „Als eines der führenden Pharmaunternehmen in Deutschland haben wir mit dem Digitalen Gesundheitspreis eine Plattform für Austausch etabliert, damit wir die besten Innovationen finden und damit alle gemeinsam einen Beitrag für eine effiziente, hochwertige und nachhaltige Gesundheitsversorgung leisten.“

Ein Netzwerk für die Medizin von morgen

Mit dem Preis schafft Novartis Synergien zwischen digitalen Innovatoren und großen Gesundheitsunternehmen und lädt alle Akteure der Branche dazu ein, die Zukunft der Medizin neu zu denken. Vorjahresgewinner Sirko Pelzl, CEO und CTO von apoQlar, betont: „Besonders wertvoll war für uns der intensive Austausch mit der Jury und den Gästen. Aber auch die Medienaufmerksamkeit hat uns enorm geholfen – gleich mehrere Ärzte meldeten sich bei uns und waren an unserem Projekt interessiert.“ Mittlerweile ist apoQlars Mixed Reality Software VSI in 30 Kliniken vertreten.

Jurymitglied Prof. Dr. Jana Wolf probiert auf der Preisverleihung 2019 den VSI von apoQlar aus

                                              Jurymitglied Prof. Dr. Jana Wolf probiert auf der Preisverleihung 2019 den VSI von apoQlar aus.

 

Unabhängige Jury bringt unterschiedlichste Perspektiven ein

Aus den Bewerbern wählen die ehrenamtlichen Experten aus Patientenorganisationen, Krankenkassen, Universitäten und der Gründerszene sieben Projekte für die Shortlist aus; anschließend ermitteln sie die vier Gewinner.

 

Vier Fokusthemen mit hoher Relevanz für die Digitalisierung des Gesundheitswesens

Mit den #TrendingTopics setzt Novartis jedes Jahr vier Themenschwerpunkte, die die Branche aktuell beschäftigen:

  1. #DiGADigitale GesundheitsAnwendungen: Apps zur Therapieergänzung, als Behandlungsoption oder zum Monitoring
  2. #Gründerinnen: Frauen gestalten die Gesundheitswirtschaft – auch als Unternehmerinnen von digitalen Startups
  3. #KinderGesundheit: Digitale Helfer für eine kindgerechte Therapie
  4. #Nachhaltigkeit: Ideen, die das Gesundheitssystem nachhaltig verändern

Digitale Gesundheitsanwendungen für jede Altersgruppe

Neu in diesem Jahr: mit dem Sonderpreis #SelbstbestimmtImAlter unter der Schirmherrschaft der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zeichnen die Initiatoren ein Projekt aus, das Senioren dabei hilft, ihren Alltag möglichst lange eigenständig und unabhängig zu gestalten. Franz Müntefering, ehemaliger deutscher Vizekanzler und Vorsitzender der BAGSO, ehrt den Sieger bei der Preisverleihung.

Insgesamt ist der Digitale Gesundheitspreis mit einer Gesamtsumme von 60.000 Euro dotiert. 25.000 Euro bekommt der erste Platz, 15.000 Euro erhält das zweitplatzierte Projekt und je 10.000 Euro gehen an den dritten Sieger und an den Gewinner des Sonderpreises.

Bewerbung für den Digitalen Gesundheitspreis 2021

Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30.11.2020. Weitere Informationen zum Digitalen Gesundheitspreis und zur Bewerbung finden Sie unter: https://www.novartis.de/dgp.

Quellen:

[1] Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Gesundheit und Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

[2] Innovationsinitiative „Daten für Gesundheit: Roadmap für eine bessere Patientenversorgung durch Gesundheitsforschung und Digitalisierung“, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen haben; Quelle: https://www.bmbf.de/de/daten-helfen-heilen-12503.html; letzter Zugriff: 18. September 2020.

[3] Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom: Im April und Mai 2020 wurden dabei 1.193 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Deutschlands-Patienten-fordern-mehr-digitale-Gesundheitsangebote; letzter Zugriff: 18. September 2020.

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