Digital Health Summit München – eine Konferenz baut Brücken

Der Münchner Digital Health Summit sieht sich als Sinnbild für Vernetzung. „So wichtig der Datenaustausch im Gesundheitswesen ist, so sehr werden auf diesem Summit die Verbindung und der Austausch aktiv gelebt und gefördert“, erklärte Mitveranstalter Dr. Pförringer.

Initiiert durch die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die Technische Universität München (TUM) und die UnternehmerTUM kamen auf dem in den sozialen Medien kurz „DHSMuc19“ genannten Summit die Entscheider, die Macher und die Visionäre des Gesundheitswesens der Zukunft zusammen. Zweieinhalb Tage Programm mit sieben Startups und über 50 Rednern boten mehr als 300 Akteuren eine spannende und vielfältige Veranstaltung.

So begann der erste Abend fulminant und dynamisch mit der „Healthcare Innovation Night“ inklusive Startup-Pitch und einem hochkarätig besetzten Innovations-Panel mit Prof. Dr. Helmut Schönenberger, CEO UnternehmerTUM – Maria Sievert, Founder INVEOX  – Stephan Holzinger, CEO Rhön Klinikum – Dr. Florian Weiß, CEO Jameda. Die Moderation übernahm Prof. David Matusiewicz aus Essen. Der wichtige Austausch setzte sich in einer Networking Night sowie einem Innovations-Forum fort.

Lebendig führten engagierte Moderatoren durch interdisziplinär besetzte Panels. Investoren, Innovatoren, Manager und Entrepreneure ebenso wie renommierte Wissenschaftler kamen zu Wort, Journalisten und Professoren hielten kurzweilige Diskussionen mit hoher Dynamik. Dr. Michael Strepp, der Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Digitalisierung betonte die Relevanz der digitalen Medizin für das Wohlergehen des Patienten und signalisierte eine hohe Handlungsbereitschaft und das Engagement der Bayerischen Staatsregierung in diesem Thema. Professor Gerhard Kramer, Vizepräsident für Forschung und Innovation an der TU unterstrich die Relevanz der medizinischen Innovation und die in München gelebte Förderung von Ausgründungen aus den Hochschulen.

Prof. Dr. Karl-Walter Jauch und Prof. Dr. Markus Schwaiger, die ärztlichen Direktoren der Kliniken der LMU und der TUM, bewiesen auf und neben der Bühne den Schulterschluss sowie den Willen zur weiteren engen Kooperation beider Hochschulklinika in der Bayerischen Landeshauptstadt.

Drei hochkarätige Sprecher inspirierten das Publikum mit ihren Keynotes: Prof. Jochen Werner, ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Essen, sprach über das Smart Hospital mit Fokus auf den wichtigsten Beteiligten, den Patienten. Prof. John Mattick aus Oxford erläuterte die künftige Transformation des Gesundheitswesens durch Genomics. Prof. Jörg Debatin, Chairman des Health Information Hub des Bundesgesundheitsministeriums beleuchtete auf faszinierende Art und Weise die „Digital Medicine – made in Germany“. Er verdeutlichte dabei die Evolution von einer handwerklich getriebenen Medizin hin zu einer patientenzentrierten, datengetriebenen und biologisch stratifizierten, individuellen Behandlung – der „precision medicine“.

Hier gibt es eine Vielzahl von Videos zum Kongress: https://www.youtube.com/channel/UCqDbz25ncjxygMTqNdCKviQ/videos

Gefördert wurde die Münchner Veranstaltung durch acht großzügige Partner. Für das kommende Jahr sollte man sich als Digitalhealth Experte und Interessierte/r diesen Termin schon heute notieren: 25. bis 27. November 2020.

 

 

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