Die Rolle des Büros für Start-ups und Gründer nach Corona

Was viele vor 2020 nicht für möglich gehalten hätten, ist praktisch über Nacht Realität geworden: das Remote Working, also Arbeiten fern von einem Arbeitsplatz im Büro. Diese veränderte Arbeitswelt hat die Corona Pandemie verursacht. Die Statistik spricht eine ganz deutliche Sprache: Vor der Pandemie arbeiteten gerade einmal 4 Prozent der Deutschen von zu Hause aus, während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 waren es fast 30 Prozent. Aufgrund hoher Infektionszahlen waren im Januar 2021 erneut ein Viertel der Erwerbstätigen ausschließlich im Home-Office tätig.

Corona wird die Bürowelt nachhaltig verändern

Geht es nach der Belegschaft, wird auch nach der Corona Pandemie zumindest teilweise von zu Hause aus weiter gearbeitet. In einer im Juli 2021 veröffentlichten Studie des Statista Research Department stimmen 73 Prozent der Befragten einem gesetzlichen Anspruch auf Home-Office zu. Eine von Randstad beauftragte Befragung von rund 800 deutschen Personalleitern hat ergeben, dass das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. Theoretisch wäre es möglich, dass vier von fünf Beschäftigten ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen. Home-Office erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Da der Weg zum Arbeitsplatz entfällt, verbessert sich die Life-Work Balance. Den fehlenden Kontakt zu Kollegen empfinden Mitarbeiter im Home-Office eher als Nachteil. Eine Videokonferenz kann die informellen Treffen im Büro nicht ersetzen.

Home Office und mobiles Arbeiten – eine Abgrenzung

Gründer, die Mitarbeiter beschäftigen möchten, sollten die Begriffe Home-Office und mobiles Arbeiten nicht als Synonym verwenden. Es gibt gravierende Unterschiede, die sich auf den Betrieb auswirken. Ein Arbeitsplatz im Home-Office ist auf den Wohnort des Mitarbeiters beschränkt. In der Arbeitsstättenverordnung ist festgelegt, dass der Arbeitgeber dafür Equipment wie einen Laptop, einen Bildschirm und weitere Ausstattung zur Verfügung stellen muss. Mobiles Arbeiten ist weiter gesteckt: Es kann auch in einem Café, im Co-Working Space oder eben auch zu Hause erfolgen. Bei diesem Modell wird die Bereitstellung von Arbeitsausstattung durch den Arbeitgeber nur empfohlen, einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. Da es mittlerweile in 96 Prozent aller Haushalte einen Internetzugang gibt (bei 94,5 Prozent handelt es sich sogar um ein schnelles Breitbandinternet), sind nahezu überall die Voraussetzung für Home-Office gegeben. Im Zuge der Pandemie haben sich Gründer und Mitarbeiter auch an Videokonferenzen gewöhnt: Rund 67 Prozent aller Unternehmen nutzen sie häufig.

Gesund am Arbeitsplatz auch zu Hause

Während in vielen Büros hochwertige Bürostühle und große Arbeitsflächen selbstverständlich sind, ist die Situation zu Hause anders. Als während des ersten Lockdowns im Zuge der Corona Pandemie viele Arbeitnehmer in das Home-Office geschickt wurden, waren die Arbeitsbedingungen zum Teil schlecht: Man erledigte seinen Job am Sofa, am Küchentresen oder Esstisch. Oft waren Schulter- und Rückenverspannungen die Folge. 64 Prozent der Arbeitnehmer klagten über gesundheitliche Probleme, die durch das Home-Office verschuldet wurden. Im Idealfall gibt es auch im Home-Office einen ruhigen Arbeitsplatz. Da bei dieser Arbeitsform die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben ohnehin verschmelzen, ist eine räumliche Trennung zu empfehlen. Die Investition in einen hochwertigen Bürostuhl lohnt sich allemal. Er sollte höhenverstellbar sein: In der idealen Sitzposition blickt man ein wenig von oben auf den Monitor. Bei Gaerner gibt es viele verschiedene Modelle zur Wahl. Wird ein Laptop verwendet, lässt sich dieser Winkel mit einem Laptop Ständer erreichen. Um die Augen zu schonen, sollte auch im Home Office ein Bildschirm verwendet werden, der sich mit dem Laptop verbinden lässt.

Quelle: Dept. Digital

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