Das Erfolgsmodell Wachstumsfonds Bayern für Startups wird fortgesetzt

Der vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiierte, erfolgreiche Wachstumsfonds Bayern erhält einen kapitalstarken Nachfolger. Mit 115 Millionen Euro ausgestattet wird der Wachstumsfonds Bayern 2 erneut von Bayern Kapital verwaltet, der 100-prozentigen Tochter der LfA Förderbank Bayern für Venture-Capital-Investments. Die Mittel aus dem Wachstumsfonds sollen innovative und technologieorientierte Startups des Freistaats Bayern dabei unterstützen, großvolumige Finanzierungsrunden in Kooperation mit privaten Investoren abzuschließen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Mit dem ersten Wachstumsfonds Bayern haben wir bereits viele innovative Unternehmen begleitet. Jetzt setzen wir mit dem Wachstumsfonds Bayern 2 gemeinsam mit Bayern Kapital das Erfolgskonzept fort: Wir unterstützen junge Unternehmen durch Wachstumsfinanzierungen dabei, ihr Produkt erfolgreich im Markt zu platzieren und sich langfristig zu erfolgreichen, international wettbewerbsfähigen Unternehmen zu entwickeln.“

Die Erfolgsbilanz des Wachstumsfonds Bayern spricht für sich: Insgesamt 70 Millionen Euro hat Bayern Kapital in den vergangenen fünf Jahren in 23 Start-ups aus dem Fonds investiert und dabei durch Kooperation mit in- und ausländischen Investoren, wie beispielsweise privaten Venture-Capital-Gebern oder Family Offices, weitere rund 300 Millionen Euro privates Kapital für Bayerns Gründer mobilisiert.

„Gerade im Technologiesektor brauchen Unternehmen für langfristigen Erfolg nicht nur Entwicklungszeit, sondern vor allem finanzielle Unterstützung. Internationalisierungsstrategien und die Erschließung neuer Märkte, aber auch Zulassungsstudien und die Weiterentwicklung oder Diversifikation der eigenen Produktpalette sind kapitalintensiv und stellen junge Unternehmen häufig vor immense Herausforderungen. Wir freuen uns deshalb, mit dem Wachstumsfonds Bayern 2 die Innovationsführer des Freistaats auch weiterhin bei großvolumigen Finanzierungsrunden verlässlich unterstützen zu können“, sagt Roman Huber, Geschäftsführer von Bayern Kapital.

„Ob Service-Roboter von Robotise, hochauflösende LiDAR-Sensoren von Blickfeld, der smarte ProGlove-Handschuh zur Optimierung von Fertigungsprozessen, das Molekulardiagnostik-Unternehmen GNA Biosolutions, das derzeit mit großen Schritten die Entwicklung eines Corona-Schnelltests vorantreibt, oder die Regensburger Numares AG, die diagnostische Tests auf Basis von NMR-Technologie anbietet: Mit dem Wachstumsfonds Bayern konnten wir in den vergangenen Jahren eine breite Palette zukunftsfähiger Unternehmen dabei unterstützen, auch größere Finanzierungsrunden mit nationalen und internationalen Investoren abzuschließen“, resümiert Dr. Georg Ried, ebenfalls Geschäftsführer von Bayern Kapital.

Bedingung für eine Beteiligung durch den Wachstumsfonds Bayern 2 ist, dass sich mindestens ein weiterer privater Investor zu gleichen Konditionen engagiert. So haben die Startups nicht nur Aussicht auf größere Kapitalvolumina, sondern profitieren auch von der Fachexpertise sowie dem regionalen und internationalen Netzwerk der Investmentpartner.

„Im ganzen Freistaat bringen Bayerns Gründer spannende und innovative Geschäftsmodelle hervor – von Passau bis Würzburg, von Regensburg bis Augsburg. Um auf dem Markt Erfolg zu haben, sind junge Unternehmen jedoch häufig auf staatliche Finanzierungsinstrumente angewiesen. Das gilt sowohl in konjunkturell schwachen Zeiten als auch in Wachstumsphasen. Ohne gezielte Förderung würden vielversprechende Ideen häufig in entscheidenden Momenten auf der Strecke bleiben, weil den Unternehmen Geld für größere Investitionen fehlt. Der Wachstumsfonds Bayern 2 ist deshalb ein wichtiges Werkzeug, um den langfristigen Unternehmenserfolg von Bayerns Technologieführern voranzutreiben“, sagt Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern.

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