Online-Terminbuchung nimmt zu

Wer hätte das gedacht? Immer mehr Deutsche vertrauen auf digitale, schnelle und einfache Möglichkeiten, die ihnen Zugang zur Gesundheitsversorgung schaffen. Die Nutzerzahl für Terminbuchungen hat sich in 2021 mehr als verdoppelt. So haben rund eine Million Deutsche erstmals ein Buchungsportal für Impftermine genutzt.

Über 20.000 Ärzt:innen und Gesundheitsfachkräfte nutzen das Portal Doctolib, um den Praxisalltag und die Kommunikation mit Patient:innen und Kolleg:innen besser zu organisieren oder um Dienstleistungen wie die Videosprechstunde anzubieten. Die Zahl der Gesundheitsfachkräfte, die den Online-Terminkalender installiert haben, ist deutlich gestiegen: Über 8.000 Ärzt:innen entschlossen sich im letzten Jahr, den Service erstmals zu nutzen.

Jeder achte Deutsche hat ein Doctolib-Konto und sucht darüber Ärzt:innen, Krankenhäuser, Impf- oder Testzentren, um zeitnahe Termin für sich oder Angehörige verbindlich zu buchen, auch um 23 Uhr vom Sofa aus. Im vergangenen Jahr verwendeten mehr als 5 Millionen Nutzer:innen dies zum ersten Mal. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 15 Millionen Termine in Deutschland über die Webseite oder die App gebucht. Eine Million Deutsche griffen erstmals für die Suche nach einem Impftermin auf die Vorteile der Online-Buchung zurück. Rund ein Viertel der Nutzer:innen buchte anschließend so einen weiteren Arzttermin.

Was das Alter betrifft, nutzen keineswegs nur die jüngeren Generationen die Möglichkeit, ihre Gesundheit digital zu organisieren. Rund 30 Prozent der Patient:innen sind über 55 Jahre. Knapp die Hälfte davon ist älter als 65. Am häufigsten verwenden die 25 bis 34-jährigen den Service. 23 Prozent der Nutzer:innen von Doctolib haben zudem bereits einen Arzttermin für ihre Angehörigen gebucht. Vor allem unter Frauen ist die Funktion beliebt, um einfach und schnell den nächsten Arztbesuch für ihre Familien zu organisieren.

Doch es gibt weitere Buchungsportale wie Fernarzt, dubidoc, doctena, samedi, CGM etc. Auch wir empfehlen: einfach mal ausprobieren und weitererzählen, wenn es euch überzeugt. Die Zeit des endlosen Telefonierens und „im-Wartezimmer-stehen“ gehört hoffentlich nicht nur pandemiebedingt bald der Vergangenheit an!

Quelle: doctolib und Mirjam Bauer

 

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