Die Initiative EIT Health unterstützt Projekte im Kampf gegen COVID-19

EIT Health investiert aus dem bestehenden Budget 2020 für Innovationsprojekte im Gesundheitswesen in ausgewählte Projekte, um den Kampf gegen COVID-19 zu unterstützen. Im Rahmen der ‚Rapid Response‘ Initiative werden so 14 speziell ausgewählte Projekte gefördert, die sich auf unmittelbare und wirkungsvolle Lösungen zur Bekämpfung der Pandemie konzentrieren.

Die ausgewählten Projekte decken die Bereiche Biotechnologie, Diagnostik, digitale Gesundheit und Medizintechnik ab und werden von den Partnern der EIT Health geleitet. Sie werden als Teil von neu gegründeten Konsortien direkt mit regionalen Akteuren des Gesundheitswesens zusammenarbeiten, so dass die Lösungen entsprechend den klinischen Bedürfnissen entwickelt und ohne Verzögerung umgesetzt werden können.

So wird unter der Leitung der TU München ‚FastRAI‘ eine auf Teleradiologie und künstlicher Intelligenz basierende Lösung entwickelt, die die Identifizierung von COVID-19 für die klinische Triagierung ermöglicht. Das Projekt zielt darauf ab, den mit der COVID-19-Triage im Krankenhaus verbundenen Aufwand von Zeit und Ressourcen zu reduzieren.

Ebenfalls unter der Leitung der TU München wird das Projekt ‚CoViproteHCt‘ Assays zur Charakterisierung protektiver Immunantworten entwickeln und validieren, die zur Identifizierung von Personen mit COVID-19-Antikörpern verwendet werden können. Die Assays konzentrieren sich zunächst auf medizinisches Fachpersonal, das mit COVID-19-Patienten und in anderen kritischen Bereichen arbeitet und können von Unternehmen und akademischen Partnern auf der ganzen Welt innerhalb weniger Wochen angepasst werden.

‚ViruShield‘, unter der Leitung des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen, wird den Mangel an persönlicher Schutzausrüstung (PSA) durch die Schaffung eines Hochleistungs-PSA-Gewebes beheben, das kostengünstig, leicht verfügbar, waschbar und wiederverwendbar ist. Das Projekt zielt darauf ab, medizinische Fachkräfte in ganz Europa mit PSA auszustatten, da derzeit ein großer Mangel herrscht.

Quelle: EIT Health Deutschland

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