Der Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre wurde Ende Juni 2026 zum zehnten Mal verliehen. Unter dem Motto „Placing Health at the Heart of Business“ präsentierten sieben ausgewählte Start-ups innovative Lösungen rund um das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz. Vor einer interdisziplinären Jury aus Wirtschaft, Gesundheitswesen und Wissenschaft stellten die Teams ihre Konzepte vor und konkurrierten um Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro sowie zwei Beratungspakete von Arvato Systems.

Hier kommen die Sieger

Den ersten Platz und damit ein Preisgeld von 5.000 Euro sicherte sich das Start-up ShoeCommerce. Mit seiner Lösung zur präzisen 3D-Fußvermessung und passgenauen Schuhversorgung überzeugte das Team Jury und Publikum gleichermaßen. Gründer Alexander Görlitz betonte nach der Preisverleihung: „Start-ups bedeuten grenzenlosen Mut, eine gute Idee und den unverrückbaren Willen zur Langstreckenfähigkeit. Go for it!“

Der zweite Platz ging an DermaPurge von Gründer Felix Klee. Neben dem Preisgeld von 3.000 Euro erhielt das Team zusätzlich den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis. Den dritten Platz belegte Wellenpuls von Christian Senfleben und wurde mit 1.000 Euro ausgezeichnet.

Die beiden Beratungspakete von Arvato Systems im Wert von jeweils 10.000 Euro gingen an die Start-ups Motion Miners und Kompass 360°. Ebenfalls im Finale vertreten waren Onuava und hTRIUS.

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Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine Videobotschaft der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Mit Blick auf die Bedeutung innovativer Lösungen für gesunde Arbeitswelten richtete sie einen Appell an die Teilnehmenden: „Bleiben Sie mutig! Bleiben Sie gesund und bleiben Sie visionär!“

Organisiert wurde die Veranstaltung erneut von einem studentischen Team der Universität Witten/Herdecke. Für das diesjährige Organisationsteam war der Abend zugleich der Abschluss monatelanger Vorbereitungen. „Innovative Lösungen für den Arbeitsschutz retten Leben und erhalten die Gesundheit – auf Baustellen, in Produktionshallen, in der Logistik und in der Pflege“ sagt die Initiatorin des Wettbewerbs, Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko. „Unsere Studierenden haben dieses gesellschaftlich hochrelevante Thema aufgegriffen und ein großartiges Event auf die Beine gestellt – wir alle haben viel gelernt!“

Der Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre verfolgt seit zehn Jahren das Ziel, innovative Ideen im Gesundheitsbereich sichtbar zu machen und gesellschaftlich relevante Zukunftsthemen mit unternehmerischen Lösungsansätzen zusammenzubringen. Die Jubiläumsausgabe zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial junge Gründerinnen und Gründer für die Gestaltung gesunder und zukunftsfähiger Arbeitswelten mitbringen.

Quelle: Uni Witten/Herdecke