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yband therapy

Hirnschläge sind in Industrienationen die dritthäufigste Todesursache, treffen kann es jeden. Alleine in Deutschland erleiden laut Schlaganfall-Hilfe jährlich knapp 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Ein Drittel davon erholt sich komplett, bei einem weiteren Drittel bleiben dauerhaft Schäden zurück, für etwa 20 Prozent endet der Hirnschlag tödlich. Darauf folgen meist aufwendige  Reha-Verfahren beispielsweise aufgrund eingeschränkter Arm- und Handfunktion. Das Schweizer Unternehmen yband therapy AG verspricht mit einem Armtracker mehr Motivation für Menschen mit Hemiparese, um diese Funktionen schnell und effektiv wiederherzustellen.

Der am betroffenen Arm getragene Tracker misst mittels Sensoren alle Armaktivitäten. Jede Handreichung wird zum Teil der Therapie. Das Sensorarmband registriert jede Bewegung; dadurch wächst und blüht das animierte Bäumchen der zugehörigen Smartphone-App «Tree of Recovery». Sie stellt Erfolge und Leistungen des Patienten ansprechend dar und motiviert. Eine Erinnerungsfunktion weist den Träger auf Vernachlässigung des betroffenen Armes hin. Dabei gibt ein speziell für Patienten entwickeltes System (Arys me) und eines für Therapeuten (Arys pro), bei dem die Bewegungsaufzeichnung durch zwei Tracker erfolgt. Die Auswertungssoftware auf einem iPad/Tablet erlaubt es dem Therapeuten, die Fortschritte seines Patienten zu analysieren und die Therapie individuell anzupassen.

Die Arys-Systeme wurden europaweit eingeführt und sind in sieben Sprachen verfügbar. Neue Features werden weiterentwickelt und in diesem Jahr gelauncht.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=6Mly4fE-RHU.

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