Healthcare Startup

moio.care

Der Gründer war seit 2010 als wissenschaftlicher Angestellter der Diakonie Neuendettelsau und der Wilhelm Löhe Hochschule aus Fürth in mehreren Forschungsprojekten zum Thema „Technische Assistenzsysteme für ältere Menschen“ beteiligt. Wir haben dabei immer die Anwender- und Praxisperspektive eingebracht, Befragungen und Tests durchgeführt und Anforderungen formuliert und bewertet. Wir haben stets versucht, Lösungen zu entwickeln, die finanziell tragbar sind und am (Gesundheits-)markt bestehen können. Das moio.care System ist die Essenz aus unseren Erkenntnissen verschiedener Projekte. Das extrem positive Feedback aus der (Pflege-)Praxis hat mich dazu motiviert, die Idee nicht im Schrank verschwinden zu lassen sondern zu versuchen, sie über ein Startup den Betroffenen verfügbar zu machen. Ziel ist es, eine Lösung anzubieten, die Pflegende entlastet und gleichzeitig die Betreuungs- und Pflegequalität erhöht. Dabei wollen wir den menschlichen Kontakt nicht ersetzen, sondern durch die Vermeidung von unnötigen (Routine-)tätigkeiten und konfliktbeladenen Situationen mehr Raum und Qualität geben.

Ich kam von der Praxis- und Marktperspektive, die eesy-innovation GmbH als zweiter Gesellschafter von der technischen Ingenieursperspektive. Beide Qualitäten ergänzen sich unter den Dach der MOIO GmbH ideal. Wir möchten das moio.care System allen Pflegenden (und ihren Gepflegten) als Mietmodell anbieten – unabhängig ob in der privat-häuslichen oder der professionell-stationären Pflege. Gegen eine monatliche Rate erhält man das moio.care System. Sollte man es nicht mehr brauchen, kann man es einfach zurück schicken und den Vertrag beenden. Damit möchten wir die nötige Flexibilität schaffen, um den Kunden keine größeren Investitionen abzuverlangen.
Aktuell läuft die technische Entwicklung, um das System als Medizinprodukt zulassen zu können. Wir rechnen mit dem Markteintritt im ersten Quartal 2019. Parallel werben wir über ein Crowdfunding-Kampagne Risikokapital (www.aescuvest.de/moio) Risikokapital ein. In den ersten drei Wochen konnten wir bereits über 100.000 EUR einsammeln, streben aber insgesamt 250.000 EUR an.

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