Sicherer Austausch medizinischer Smartphone-Fotos – auch für deutsche Leistungserbringer

Die Zürcher Jungunternehmer von imito machen Schluss mit den Datenschutz-Risiken bei der Kommunikation medizinischer Smartphone-Fotos

Die Zürcher Jungunternehmer von imito machen Schluss mit den Datenschutz-Risiken bei der Kommunikation medizinischer Smartphone-Fotos

Universitätsspital Basel setzt auf Schweizer Health Start-up imito

Zürich, Dezember 2016: Mehr als die Hälfte der Krankenhausärzte nutzt teilweise oder sogar ausnahmslos das Smartphone für die Fotodokumentation – so das Ergebnis einer Umfrage unter Medizinern im deutschsprachigen Raum. Die Speicherung und Übermittlung dieser Fotos wirft jedoch gravierende Fragen hinsichtlich des Datenschutzes auf. Als sichere Alternative hat die imito AG eine vorschriftskonforme Lösung zur direkten Integration in die elektronische Patientenakte entwickelt. Das Universitätsspital Basel hat das Potenzial erkannt und unterstützt das Schweizer Start-up nun als Entwicklungspartner.

Längst sind medizinische Fotos maßgebender Bestandteil von Befund und Verlaufsdokumentation unterschiedlichster Krankheiten. Sie kommen zum Einsatz bei den Beteiligten in der Behandlungskette sowie in Lehre und Forschung. Dank der sich laufend verbessernden technischen Qualität werden inzwischen Smartphone-Fotos bei Ärzten immer beliebter. Sie lassen sich rasch und unkompliziert anfertigen und bieten als weiteren Vorteil die bequeme Möglichkeit des Fachaustauschs mit Kollegen über den US-Anbieter WhatsApp – eine Methode, die die Datenschützer auf den Plan ruft.

Das imito-Gründerduo hat diesen Bedarf erkannt und eine App-Lösung entwickelt, die sowohl den europäischen Datenschutzrichtlinien als auch der Medizinprodukte-Verordnung entspricht. Die durchdachte Methode für die Vermessung von Wunden lässt sich bequem, einfach und präzise mit dem Smartphone durchführen. Diese überzeugende Lösung stützt sich zusätzlich auf die Zusammenarbeit mit den

Professoren Christian Johner vom Johner Institut in Konstanz und Christian Lovis vom größten Universitätsspital der Schweiz, dem HUG – Hôpitaux Universitaires de Genève.

Dank dem Support des Universitätsspitals Basel hat das Produkt jetzt die Marktreife erreicht. Die minutiöse Anforderungsanalyse der Gründer Chrysanth Sulzberger und Manuel Studer hat sich gelohnt: Die Basler Ärzte und Pfleger sind von der Einfachheit und Präzision der Anwendung begeistert.

Interesse auch in Deutschland

Die Jurys des Appcircus am Forum Digitale Gesundheit Zürich und des Startup Slams beim Swiss eHealth Summit in Bern haben 2016 die imito AG zum Sieger gewählt. Erfolg steckt an; so testen inzwischen drei weitere Schweizer Spitäler diese Wunddokumentation, und erste Gespräche mit Krankenhäusern in Deutschland liefern vielversprechende Perspektiven. Auch die weitere Entwicklung bleibt nicht stehen: Die imito AG meldet für Anfang 2017 innerhalb der App die Aufschaltung eines Chats mit ähnlichen Funktionen wie WhatsApp, mit der sich bequem Zweitmeinungen einholen lassen.

Mehr Informationen zur App-Lösung der imito AG finden Sie unter http://imito.ch

 

 

 

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