Ideen für das vernetzte Gesundheitswesen der Zukunft gesucht

Zum Abschluss der Digitalen Woche Kiel (16.09. – 23.09.) findet unter Kooperation des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), IBM, CISCO und den Kieler Nachrichten der Healthcare Hackathon statt: Der IT-Wettbewerb für Startups und etablierte Unternehmen steht unter der Frage: „Wie sieht die Medizin-Technologie der Zukunft aus?“ Die hackenden Teams sollen vor Ort ihre Ideen entwickeln, Preise bis zu 15.000 Euro locken. In der hochkarätigen Jury sitzen Vertreter der TK und der AOK Nordost, ferner der Chief Technology Officer in der Beratungssparte von IBM Deutschland, Thorsten Gau, und der Geschäftsführer von vitabook, Markus Bönig.

In weniger als 30 Stunden ein digitales Produkt für die Gesundheitsbranche zu programmieren, ist die Aufgabe beim Healthcare Hackathon. Er gilt als einer der Höhepunkte auf der Messe „Gesundheit morgen“ am 22. und 23. September in der Sparkassen Arena Kiel. „Gemeinsam eine Software herzustellen, von der Patientinnen und Patienten nicht nur in Schleswig-Holstein konkret profitieren können, ist ein faszinierendes Projekt“, so der Schirmherr Dr. Heiner Garg, Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, zum Event.

Der Programmierwettbewerb unter Zeitdruck wurde bewusst offen gehalten, sowohl im Hinblick auf die Teams, als auch auf die Ergebnisse. Unternehmen, Startups, Studenten, Tech Fans, kreative Köpfe – alle sind eingeladen, mit ihren Lösungen die Digitalisierung der Medizin und das vernetzte Gesundheitswesen voranzubringen. „Wir haben kein spezifisches Thema und keine spezifischen Teams“, sagt Christian Elsner, Mit-Organisator und kaufmännischer Direktor am Campus Lübeck des UKSH. Auch Themen wie das „Internet der Dinge“ oder „Präzisionsmedizin“ sind nur Vorschläge.

Am Ende sollen die Teams kollaborativ ein MVP, die erste minimal funktionsfähige Iteration eines Produkts, vorweisen. Die Experten-Jury bewertet die Ideen nach klar definierten Kriterien, wie Realismus, Kreativität, (gesundheits)-ökonomischem Nutzen, Nutzerfreundlichkeit, technischer Umsetzung und Reifegrad.

Jury-Mitglied Markus Bönig, Geschäftsführer von vitabook, ist gespannt auf die Vorschläge: „Am Anfang jeder bahnbrechenden Innovation stand eine Idee. Ich bin also sehr aufgeschlossen für die Vorschläge der verschiedenen Teams.“

Quelle: vitabook

 

 

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