Fünf internationale Startups stehen im F-Lane Finale – Pitch im November

Die fünf innovativsten Jungenunternehmen des vom Vodafone Institut initiierten europaweit ersten Accelerator zur Stärkung von Frauen im Tech-Sektor stehen fest. Durchgesetzt haben sich Startups und Social Ventures aus Großbritannien, Uganda, Mosambik, Indien und den USA. Auf diese wartet nun ein sechswöchiges Förderprogramm in Berlin, inklusive Gründerinnenberatung, Training, Netzwerken und finanzieller Starthilfe.

Ziel des Programms zur Startup-Förderung ist es, die Beteiligung von Frauen an der technologischen Entwicklung zu erhöhen und die Situation von Mädchen und Frauen mithilfe von Technologie global zu verbessern. In Kooperation mit dem Impact Hub Berlin und der Social Entrepreneurship Akademie suchte F-Lane weltweit nach innovativen Tech-Start-ups mit einem Fokus auf Frauen, die ein soziales Problem unternehmerisch lösen und die das Potential haben, eine breite Wirkung zu erzielen.

Das Programm des Accelerator startet ab dem 9. Oktober 2017 mit einem sechswöchigen Förderprogramm in Berlin. Höhepunkt ist der Pitch am 16. November vor Investoren und ausgewählten Entscheidern aus Wirtschaft und Politik, der in diesem Jahr im Rahmen des „Junge Elite Gipfels“ in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin Capital stattfindet.

Alice Steinbrück, Direktorin des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation: „Die weltweite Resonanz der Bewerbungen insbesondere aus den USA und Afrika hat uns in der aktuellen F-LANE Runde besonders überzeugt. Vor allem die herausragende Qualität der Startup Ideen und inspirierende Gründerinnen-Teams motivieren uns, F-LANE zu einem einmaligen Programm zur Stärkung von Frauen in der Digitalwirtschaft weiterzuentwickeln. Zumal es außer Frage steht, dass es beim Thema Gleichberechtigung noch viel zu tun gibt, gerade im Tech-Bereich.“

Folgende Teams sind im Finale:
Sou Sou aus Washington/USA ist eine mobile Investitionsplattform, die in Zusammenarbeit mit Finanzinstituten und Investoren Zeit, Kosten und das Risiko im Zusammenhang mit der Kreditvergabe an Start-ups senkt. Ihre Mission ist es, weltweit den Zugang zu Kapital zu erleichtern, indem sie Investoren und Banken mit potentiellen Kreditnehmern verbinden, die ihre Kreditkriterien erfüllen.
Gapsquare auu Bristol/GB stellt mithilfe von Technologie Werkzeuge zur Verfügung, die Genderanalysen innerhalb von Unternehmen ermöglichen, um Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau zu bewältigen. Dies beinhaltet beispielsweise die Bereitstellung visueller Daten, welche eine Übersicht über geschlechtsabhängige Ungleichheiten innerhalb eines Unternehmens geben. Ziel ist es, 2018 nach Europa und den USA sowie 2019 nach Australien zu expandieren.
Der Traum von Gapsquare ist eine Welt, in der Frauen für die gleiche Arbeit gleichermaßen bezahlt werden wie Männer. Die Aufgabe von Gapsquare ist es, den Organisationen dabei zu helfen, die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten innerhalb des Unternehmens zu verstehen.
Kaaro Health aus Ibanda/Uganda betreibt ein Telemedizin-Hub, das Kliniken in den ländlichen Gebieten Ugandas Zugang zu Dienstleistungen qualifizierter Gesundheitsspezialisten bietet. Diese Gesundheitseinrichtungen, die sich wenig spezialisiertes Personal leisten können, haben die Möglichkeit, Kaaros „Telemedizin-as-a-Service“ zu nutzen. Dies ermöglicht es, Kliniken gegen eine geringe Gebühr mit Ärzten und Spezialisten, die im Hub von Kaaro stationiert sind, in Echtzeit zu interagieren. Diese Gebühr ist nur ein Bruchteil der Kosten die erforderlich wären, um ähnlich qualifizierte Mitarbeiter anzustellen. Ländliche Kliniken können auf medizinische Beratung, Diagnose, Rezepte sowie Empfehlungsdienste für schwangere und stillende Mütter zugreifen. Krankenschwestern, die in den ländlichen Kliniken tätig sind, können Mentoring und medizinische Ausbildung über Kaaro erhalten. Die Hub-Dienste werden auf Anfrage abgerufen und werden auf Pay-as-you-go-Basis abgerechnet.
Mowoza aus Maputo/Mosambik unterstützt Unternehmen von Frauen in Mosambik die sich hauptsächlich auf informellen Märkten bewegen. Durch die Integration in eine digitale Retail Community und durch neue Technologien versucht Mowoza den Handel auf den informellen Märkten zu verbessern. Ein Beispiel dafür ist die App von Mowoza, welche junge Unternehmerinnen nutzen können um sich über die Preise und die Qualität von Produkten zu informieren. Diese ist ein digitaler Marktplatz, welche die Käufer mit verschiedenen Kleinhändlern verbindet, um den Unternehmerinnen mehr Transparenz über die Marktpreise zu bieten und ihnen einen leichteren Zugang zu verschaffen.

Nicht mehr dabei laut Info vom 22. September: Griwaditi  aus Faridabad/Indien hat ein leicht zugängliches Screening-Tool für Gebärmutterhalskrebs entwickelt. Mit diesem Gerät kann man hochauflösende Bilder der Gebärmutter machen. Mithilfe eines Algorithmus werden die Bilder analysiert und auf Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Die Bilder werden auf eine cloud-basierte Tele-Onkologie-Plattform übertragen, auf der man von Fachleuten beraten werden kann. Griwaditis Ziel ist es, eine leicht zugängliche und frühzeitige Erkennung von Gebärmutterhalskrebs zu ermöglichen.

Dafür neu: Good on You/Sydney – eine mobile Shopping App, die Textilunternehmen nach ethischen Standards bewertet.

Quelle: Vodafone, Bild Amin Akhtar.

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