E-Health-Schwerpunkt im SpinLab – The HHL Accelerator

Seit über zwei Jahren hat SpinLab – The HHL Accelerator 24 Startups neben Wissen, Coaching und Netzwerk auch Arbeitsplätze und Ressourcen zur Verfügung gestellt. Die heute noch 21 aktiven Unternehmen beschäftigen laut SpinLab-Geschäftsführer Dr. Eric Weber in Summe über 100 Leute und haben über 11 Mio. Euro Kapital akquiriert, aber auch „viele tolle Kunden und Partner wie Porsche, Deutsche Postbank oder DELL gewonnen“. Zuletzt konnten die Startups DIPAT, eine wirksame Online-Patientenverfügung, und tex-lock, ein innovatives textiles Fahrradschloss, Investoren und zahlreiche Kunden überzeugen.

An diesen Erfolg möchte der Accelerator der HHL Leipzig Graduate School of Management mit dem Start der fünften Klasse, bestehend aus sechs Startups, anknüpfen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt diesmal auf den Bereichen eHealth, Telemedizin und MedTech, denn mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz bringt ein SpinLab-Partner hervorragende Kontakte und Know-how im Gesundheitswesen mit.

Die jungen Unternehmensgründer aus u.a. Duisburg, Hamburg, Lüneburg und Stuttgart arbeiten innerhalb des sechsmonatigen Programms auf der Leipziger Baumwollspinnerei an so unterschiedlichen Geschäftsmodellen wie einer Sensorbox, die Aktivitäten von pflegebedürftige Senioren analysiert, über einen Gesundheitsterminal für den Einsatz der kommenden elektronischen Gesundheitskarte bis hin zur Software für Drohnenflüge.
Freuen können sich die neuen SpinLab-Startups zudem über ein Startbudget von jeweils 6000 Euro, das die Stadt Leipzig zur Verfügung stellt.

Folgende Startups wurden jetzt in die fünfte Klasse des SpinLab – The HHL Accelerator aufgenommen:

IO Care. Sensorbox, die Aktivitäten von pflegebedürftige Senioren analysiert und bei Abweichungen zu normalen Routinen Angehörige und Pflegepersonal informiert. http://www.iocare.de

FlyNex. Software-as-a-Service-Lösung zum Management von Drohnen-Missionen für Auftraggeber (z.B. Missionsplanung und Anbietersuche) und Drohnenpiloten (z.B. Flugrechtemanagement, Dokumentation). http://www.flynex.de

DocYet. Intelligenter Assistent zum Management der Kundeninteraktion bei Auslandsreisekrankenversicherungen, z.B. internationale Arztsuche, Ferndiagnose von heimischen Ärzten und Abwicklung der Auslandskrankenversicherung. http://www.docyet.com

replex. Monitoring und Optimierung von IT-Infrastrukturen über physische und virtuelle Server, Cloudserver, Docker Container, Mesosphere-Instanzen etc. hinweg. Das Kosteneinsparpotential beträgt hierbei bis zu 30 Prozent. http://www.replex.io

OKIKO. Online-Bezahlmechanismus für Kinder und Jugendliche mit Filtersystem für altersgerechte Produkte bzw. Leistungen und Taschengeldfunktionen. http://www.okiko.com

DeGIV. Entwicklung des bislang einzigen gesetzeskonformen physischen Gesundheitsterminals zum Management der kommenden elektronischen Gesundheitskarte. http://www.gesundheitsterminal.de

Wie gewohnt findet zur Halbzeit des sechsmonatigen Accelerator-Programms im September 2017 ein Demo Day mit Investoren aus ganz Deutschland in Leipzig statt.

Quelle: HHL Leipzig Graduate School of Management

 

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